Blick ins Buch

Inhalt:

 

Vorwort                                                                          07

Einleitung                                                                      10

Deutschland 2000                                                       13

Die Machtverhältnisse in Deutschland                      15

Die Macht des Volkes                                                 17

Fallbeispiele                                                                 22

Statistiken                                                                     48

Die Rolle von AFET, AGJ &Co                                  55

Wissenschaftliche Studien                                          59

Das Netz                                                                       63

Zukunftsaussichten                                                      66

Alles zum Wohle des Kindes!?                                  70

Ein Milliarden Markt                                                     81

Gesellschaftliche Folgen                                             87

Was können Sie tun?                                                  88

Ihre Waffen gegen den Feind                                     95                                                               

Gemeinsam sind wir stark                                        110

Schlussbemerkung                                                    112

Anhang A                                                                    115

Anhang B                                                                    133

Glossar                                                                       146

Literaturnachweis/Links                                            149

Stichwortverzeichnis                                                  150

 

 

Vorwort

 

Das Thema Kinderklau wird im Internet heiß diskutiertes. Es gibt dutzende von Fallgeschichten. Betroffene Eltern wenden sich in ihrer Verzweiflung an die Öffentlichkeit. Da die Medien im Allgemeinen wenig Interesse an den Fällen zeigen, ist das Internet oft die einzige Möglichkeit. Die dargebotenen Fälle sind Einzelfälle. Es gibt aber auffallende Gemeinsamkeiten, die vermuten lassen, dass ein System dahinter steckt. Der Autor wurde im Rahmen seiner seelsorgerischen Tätigkeit mit dem Problem konfrontiert. Im fiel auf, dass geistig gesunde Kinder in die Kinderpsychiatrie gesteckt wurden und ohne, für ihn erkennbaren Grund, psychologisch/ psychiatrische Unter­su­chun­­­gen ange­ordnet wurden. Darauf basierend wurden für die Recherchen folgende Thesen aufgestellt.

1.    Es gibt einen Zusammenhang zwischen dem Kinderklau und der Psychiatrie.

2.    Die Jugendämter sind das ausführende Organ, aber nicht die Ursache.

3.    Es gibt neben dem Kinderklau auch berechtigte Eingriffe des Staates zum Schutz der Kinder.

4.    Es stecken erhebliche finanzielle Interessen dahinter.

5.    Es gibt eine Organisations – und/oder Koor­dinations­stelle.

6.    Zahlreiche Beamte, Richter, Anwälte und Politiker sind korrupt.

 

Im Verlaufe der Recherche hat sich folgendes heraus­gestellt:

Zu. Punkt 1; die These hat sich bestätigt.

Zu Punkt 2; auch diese These wurde im Wesentlichen bestätigt; jedoch ist der Willkürfaktor erheblich höher als erwartet.

Zu Punkt 3; erwartungsgemäß wurde auch diese These bestätigt. Auch im Internet präsentierte Fälle von „Kinderklau“ müssen vom Gesichtspunkt einer Schutz­maßnahme fürs Kind betrachtet werden.

Zu Punkt 4; die These wurde nicht nur bestätigt, sondern stellte sich als signifikant heraus.

Zu Punkt 5; auch hier haben wir eine volle Bestätigung, wobei die Ausmaße des Netzwerks erschreckend sind.

Zu Punkt 6; Es wurden keine eindeutigen Beweise gefunden, das Schmiergelder geflossen sind, aber zahl­reiche Indizien sprechen dafür. Es liegen auch zahlreiche Hinweise vor, dass Anwälte erpresst wurden. Ihnen wurde mit der Wegnahme ihrer eigenen Kinder gedroht. Des Weiteren liegen Berichte vor, wonach Richter unter Druck gesetzt worden seien. Insgesamt muss mit einem hohen Anteil an Korruption gerechnet werden.

Bei den ursprünglichen Thesen wurden die Rollen von Gutachtern und Lobbyisten nicht beachtet. Diese Leute stellten sich aber als maßgebende Faktoren heraus.

Das Ziel des Buches ist und war aber nicht, ein Horrorszenario zu zeichnen. Das überlassen wir gerne Anderen. Das Buch soll aufklären, die Hintergründe darlegen, vor allem aber Hilfestellung für die Betrogenen Eltern und Kinder geben. Der Autor ist die Angelegenheit in Einklang mit seiner Philosophie angegangen.

Es gibt in jedem Beruf, in jeder Branche und jedem Amt, Gute und Böse, Seriöse und Korrupte“.

Der Autor legt Wert auf die Feststellung, dass sich negative Äuße­rungen des Buches auf die „Bösen und Korrupten“ beziehen und nicht als allgemeingültig für einen Berufsstand, eine Branche oder ein Amt Geltung haben.

 

Einleitung

Es war ein trister Morgen im Frühherbst. Nebel­schwaden zogen ins Tal. In der nahen Stadt lebte Maria, eine junge Mutter mit ihrer kleinen Tochter, die sie über alles liebte und die sie umsorgte.

Der Morgen graute. Maria war schon wach und überlegte sich gerade, was sie schönes mit ihrem Kind machen könne. Miriam, ihr geliebtes Kind lag friedlich schlum­mernd in ihrem liebevoll gestal­teten Bettchen.

Ein Gepolter und Getöse – kräftige Männerhände hämmern gegen die Tür; „Aufmachen Polizei!“, brüllt eine un­freundliche Stimme.

Maria, die sich gerade ihren Morgenrock übergeworfen hatte, öffnete verschlafen und ängstlich die Tür.  Vor der Tür waren zwei bewaffnete Männer in Uniform und eine herunter­gekommen aussehende Frau. Die Frau hielt Maria ein Schriftstück vor die Nase, sagte irgendetwas von einem Amt und dass sie Marias Kind abhole, was Maria aber in ihrer Aufregung nicht ganz verstand. Maria wollte ihr den Zutritt verwehren, aber die Unifor­mierten griffen nach ihren Waffen, bereit ohne zu zögern davon Ge­brauch zu machen. Die fremde Frau verließ hämisch grinsend mit dem weinenden Kind die Wohnung und ließ die Mutter völlig verstört zurück.

Als die ersten Sonnenstrahlen über dem Horizont begannen den Tag zu erhellen, war der Spuk vorbei. Für Maria aber begann nun der zermürbende Kampf um ihre Tochter.

Was denken Sie, wann hat sich diese Geschichte wohl zugetragen?

-       Im Mittelalter?

-       1939?

Nein! Solche Geschichten geschehen in der heutigen Zeit immer wieder und immer häufiger. Wo geschehen sie? In irgendeiner Bananen­republick? Sie geschehen vor un­serer Nase – in Deutschland.

 

Untersucht man die Fälle, stellt man fest, dass sie immer nach dem gleichen Muster ablaufen.

Natürlich ist das Jugendamt das ausführende Organ. Es braucht sich nicht zu beschweren, wenn es vom Volksmund bereits als Kinderklau-Behörde be­zeichnet wird. Ich persönlich bin gegen die verallgemeinernde Be­zeichnung Kinderklau-Behörde für ein deutsches Amt. Das Amt hat seine Berechtigung und es gibt Gesetze dafür. Viele Ämter und Beamte machen ihre Arbeit korrekt. Aber selbst für den weltfremdesten Beamten oder Politiker dürfte inzwischen klar sein, dass hier etwas sehr schief läuft. Korrupte Beamte im Jugendamt (und anderen Stellen) missbrauchen ihre Stellung, um für ihre Hintermänner die Dreckarbeit zu leisten. W­enn die Jugendämter und die verantwortlichen Politiker tatenlos zu­sehen, wie korrupte Kollegen und Unter­gebene ihr Taschengeld mit Kidnappenaufbessern, haben sie keinen besseren Ruf verdient.

Der Kinderklau ist ein lukratives Geschäft. Im weiteren Verlauf des Buches wird dies genauer erläutert. Darüber hinaus zeigt das Buch die Tricks auf, mit denen diese Kinder-Klau-Mafia zu ihrer Beute kommt und mit Hilfe dubioser Anwälte und Gutachter, sowie korrupter Beamte Kapital daraus schlägt.

Die Bezeichnung Kinderklau-Behörde ist nicht korrekt, da es den Eindruck erweckt, dass es nur das Ju­gendamt ist, welches … Die Täter im Hintergrund, die den großen Reibach machen und die Ausweitung voran treiben, bleiben im Hintergrund. Daher sollte man lieber von der Kinder-Klau-Mafia sprechen. Dass es mafia­ähnliche Strukturen gibt, wird anhand von Fallbeispielen demonstriert.

An dieser Stelle möchte ich meinen Dank aussprechen:

An die Betroffenen, die mir Einsicht in ihre Doku­mente gewährten

 

An den Verein „Kinder sind Menschen“,  der mich bei den Recherchen in vielfacher Weise unterstützt hat.

Mein Respekt und meine Hochachtung gilt all jenen die den Mut haben, sich gegen die Behördenwillkür und speziell gegen den organisierten Kinderklau zu stellen.

 

(...)

 

Die Machtverhältnisse in Deutschland

„Spieglein Spieglein an der Wand, wer hat die Macht im ganzen Land?“

„Frau Merkel, ihr habt die Macht hier, aber … ist viel mächtiger als ihr!“

 

Im Grundgesetz heißt es: „Alle Macht geht vom Volke aus“.

Der Bürger geht zur Wahl, gibt seine Stimme ab und dann … – und dann?; das war´s dann wohl mit seiner Macht. Oder! – Oder doch nicht? Ich kann mich nicht erinnern in der Schule etwas Anders gelernt zu haben, abgesehen von der Zusam­mensetzung des Parla­ments und der­gleichen. Aber es gibt weitere Machtinstrumente des Volkes. Dazu kommen wir etwas Später.

Es läuft so ab:

Das Volk wählt das Parlament – damit geht die Macht ans Parlament (die Politiker) über.

Die Parlamentarier machen die Gesetze und geben dann die Macht an die Regierung ab.

Die Regierung übergibt die Macht an den Beamten Apparat zur Ausführung.

Sind die Entscheidungen (Aktionen) der Beamten nicht per Gesetz, oder denkt der Bürger sie seien nicht kor­rekt, hat er die Möglichkeit das Gericht anzurufen. Das Gericht hat nun die Macht.

Das Gericht entscheidet nach dem Gesetz – so die Theorie.

Das Gesetz ist aber ein Dschungel von Paragraphen, die sich teilweise widersprechen. Sind zur Ent­scheidung aber Fach­kenntnisse erforderlich, über die der Richter nicht verfügt, fordert er ein Gutachten an. Seine Ent­scheidung hängt dann nicht mehr allein vom Gesetz ab, sondern in höherem Maße vom/von den Gutachten ab. Wer hat nun die Macht im Land?

Das Jugendamt sieht das Kindeswohl gefährdet und nimmt das Kind aus der Familie. Oder es nimmt das Kind aus der Familie und behauptet dann, das Kindes­wohl sei gefährdet. Die Gefährdung wird in der Regel in einem Gutachten eines Psychologen oder Psychiaters be­hauptet. Später – vor Gericht!

Das ist der Schwachpunkt, hier läuft das Recht aus dem Ruder. Die Macht geht in die Hände einer umstrittenen Branche über. Hier gibt es keine staatliche Kontrolle. Diese Schwachstelle in unserem Rechtsystem ist das Operationsgebiet skrupelloser Geschäftemacher und kor­­rupter Beamte.

Die Schwachstelle kann nur vom Gesetzgeber beseitigt werden. Das bedeutet aber nicht, dass wir Bürger (das Volk) nichts tun können. Sie werden es mir nicht glauben – ich selbst hätte es noch vor wenigen Jahren nicht geglaubt, aber wir haben es in unserer Hand. Wir müssen uns nur unserer (politischen) Macht bewusst sein und sie richtig einsetzen.

Die Macht des Volkes

Die Macht des Volkes endet keineswegs an der Wahl­urne. Es gibt weitere Machtinstrumente:

(...)

 

Lobbyismus:

Ist die Einflussnahme organisierter Interessen­grup­pen (z.B. Verbände, Vereine, Nichtregierungs­organi­satio­nen) auf Exeku­tive und Legislative (Parla­ment und Regierung), bspw. in der Form von Berichten, Studien, Spenden usw.

Wie läuft das mit den Spenden?

Es steht ein Gesetz zur Abstimmung an und eine Inte­res­­sengruppe möchte das Gesetz zu ihren Gunsten beeinflussen; dann gibt sie eine groß­zügige Spende an die Partei und erhofft sich damit eine Abstimmung zu ihren Gunsten. Die bespendete Partei hofft, dass wenn sie die Abstim­mung zu Gunsten des Spenders drehen kann, die Spendenfreudigkeit erhalten bleibt. Es ist nicht einmal eine Absprache – die natürlich illegal wäre – notwendig. Sicherlich bekommt eine Partei, die in der Wählergunst hoch steht, mehr Spenden als eine auf dem absteigenden Ast. Die Wählergunst ist so wichtig, dass sie ständig durch Umfragen kontrolliert wird. („Wenn nächsten Sonntag Wahl wäre, welche Partei würden sie wählen?“)

Erst- und Zweitstimme, welche ist wichtiger? Unsere Politiker werden nicht müde uns einzureden, dass die Zweitstimme die wichtigste sei. Das wird auch den Kindern in der Schule beigebracht. Aber das ist Parteipro­paganda. Die Wahrheit ist eine Andere. Die Zweitstimme ist zur Regierungsbildung zwar aus­schlaggebend, aber die Gesetze werden vom Parla­ment gemacht, nicht von der Regierung. Je mehr Abgeordnete über die Erststimme ins Parlament kommen (bei Bund und Ländern), umso mehr Demokratie haben wir und entsprechend geringer ist der Einfluss von Parteispenden.

Sie sollten also mehr Aufmerksamkeit auf die Erst­stimme legen. Die wenigsten Bürger kennen ihren Abgeordneten, viele wissen nicht einmal, dass es so etwas gibt.

Gehen Sie auf jeden Fall zur Wahl – es sei denn, es macht Ihnen nichts aus, wenn unser Land zur Bananenrepublik verkommt. Ihre Stimme ist wichtig! Die Einstellung, ich bin nur einer von Millionen – auf die Stimme kommt es nicht an – ist nur ein Zeichen von politischer Verantwortungs­losigkeit und dumm. Wie viele Millionen haben bei der letzten Wahl so gedacht? Die geringste Wahlbeteiligung seit Bestehen der BRD, sie lag unter 40%. Bedenken Sie, die Parteigenossen und ihre Lobbyisten gehen bestimmt zur Wahl. Wenn Sie nicht wählen schenken Sie Ihre Stimme irgendjemand. Wenn Sie keiner der im Parlament vertretenen Parteien Ihr Vertrauen schenken können, wählen sie eine kleine Partei. Eine starke Opposition ist genauso wichtig wie eine starke Regierung. Sie kontrolliert diese. Was es bewirken kann, wenn plötzlich eine weitere Partei im Parlament auftaucht, erlebten wir vor einigen Jahren. Keine der etablierten Parteien hatte sich je für Umweltbelange eingesetzt. Dann waren die Grünen plötzlich da und im darauffolgenden Wahlkampf hatte jede Partei das Thema Umwelt im Wahlkampf-Programm.

Wählen Sie niemanden mit Ihrer Erststimme, der auch Listenkandidat ist – es sei denn, Sie vertrauen ihm völlig. Vergessen Sie die abfälligen Be­merkungen über die „Hinterbänkler“ im Parlament. Die Stimme eines Hinter­bänklers zählt genauso viel wie die eines Ministers. Vielleicht ist seine Stimme sogar wertvoller, da sein Gewissen möglicherweise weniger von Partei­gunst und/oder –spenden belastet ist.

Es gibt eine weitere Möglichkeit der Einflussnahme auf die Gesetzgebung.

 

(...)

 

Zur Klarstellung:

Die hier genannten Berufe/Ämter … beziehen sich auf einzelne Personen oder Dienststellen und ihr Fehl­verhalten. Das Fehlverhalten sollte nicht als reprä­sentativ für den Beruf oder die Berufsgruppe gewertet werden. Es ist nicht die Absicht des Verfassers Pauschalurteile ab­zugeben. Er geht vielmehr davon aus, dass es in jedem Beruf schwarze Schafe gibt. Da das Thema aber Kinder­klau ist, widmet sich das Buch in erster Linie den schwarzen Schafen.

Kindesentnahme oder Entziehung des Sorgerechts (Inobhutnahme):

Damit ist das Eingreifen des Jugendamts (JA) in die Erziehungsgewalt der Eltern (des allein Erziehenden) nach § 1666 ff gemeint, ohne Wertung, ob berechtigt oder nicht.

Kinderklau:

-       Unrechtmäßiges Eingreifen des Jugendamts in die Erziehungsgewalt.

-       Eingreifen des JA unter sträflicher Missachtung des Gebotes zur Verhältnismäßigkeit der Mittel.

 

-       Nicht Rückführung der Kinder in die Obhut der Eltern, nach berechtigtem (oder vermutet berechtig­tem) Ein­greifen des JA oder deren Verschleppung, wenn die ursprünglichen Gründe bereinigt oder weg­gefallen sind.

Kinderklau-Mafia:

Das organisierte Zusammenwirken von korrupten Politi­kern, Beamten, Anwälten, Richtern, Gutachtern, Psychiat­­­rische Kliniken, Kinderheimen und Pflege­eltern, die ausschließlich finanzielle Interessen am Kind haben. Der Name Mafia wurde gewählt, wegen der mafia­ähnlichen Strukturen und der brutalen Menschen­verachtung dieser Leute.

(...)

 

Die Arbeitsweise

Der Name des Denunzianten wird geheim gehalten. Es ist nicht einmal belegt, dass es einen Denunzianten gab. Der genaue Wortlaut der Denunziation (wenn sie stattfand) ist nicht überprüfbar, da die Originalmeldung geheim ge­halten wird. Die zwingend vorgeschriebene Anamnese (Verlauf der Krankheit) wurde nicht einmal ansatzweise gemacht. Es wurden falsche Tests (nicht altersgerecht) verwendet. Die „Diagnose“ wurde von einem Psychologen gemacht - nicht von einem Arzt. Das Recht auf freie Arztwahl wurde schlicht verweigert. Der (erste) Anwalt der Familie hat dies unbeanstandet zugelasen. Der Trick mit dem falschen Test ist hier signifikant. Damit wird eine frühere Aussage einer einzelnen Person bewiesen. Es muss auch erwähnt werden, dass der Gefährdungsbericht ans Jugendamt erst geschrieben wurde, nachdem das Jugendamt das Verfahren eingeleitet hatte. Sah der Kindergarten vorher keine Gefährdung? Wohl nicht!

Das Gefälligkeitsgutachten (und davon ist hier auszu­gehen) enthielt die dringende Empfehlung „Kind und Eltern müssen einer psychiatrischen Behandlung unter­zogen werden“. Das Kind wurde im Ausland von einem qualifizierten Fachmann untersucht und als völlig gesund (normal) befunden.

Was war wohl das Ziel der Aktion des Jugendamtes, hatte es wirklich nur das Wohl des Kindes im Auge?

 

Statistiken

Aufschluss über die Entwicklung der Szene geben die Statistiken vom Statistischen Bundesamt.

In der Pressemitteilung Nr.265 vom 13.07.2011 (Titel: Mehr Inobhut­nahmen durch Jugendämter im Jahre 2010) ist zu lesen,

dass 36.300 Kinder und Jugendliche in Obhut genommen wurden – 42% mehr als vor 5 Jahren. 9.700 (27%) wurden in Pflegefamilien oder Heimen untergebracht. In 4.600 Fällen gab es stationäre Maßnahmen, z.B. Kran­kenhaus oder Psychiatrie.

15.300 kehrten nach der Inubhutnahme zu den Sorge­berechtigten zurück.

Soweit die Daten aus der Pressemitteilung.

List man den Bericht zwischen den Zeilen, so wird das Ausmaß erst deutlich.

Umgerechnet auf Vorfälle pro Tag ergibt sich folgendes Bild:

99 Kindesentnahmen /Tag,

27 Kinder/Jugendliche landeten täglich in fremden Familien oder Heimen,

13 landeten an jedem Tag des Jahres im Krankenhaus oder in der Psychiatrie.

Von den 99 entnommenen Kinder/Jugendlichen kehrten nur 42 später wieder zurück. Wie lange sie aber von ihrer Familie getrennt waren und was inzwischen mit ihnen gemacht wurde, geht nicht aus der Pressemitteilung hervor. Auch ist nicht ersichtlich, ob die Rückgaben frei­willig erfolgten oder erst nach einem Gerichts­entscheid. (Anmerkung des Verfas­sers: Bei den Recher­chen zu diesem Buch sind wir auf keinen Fall von freiwilliger Rückgabe gestoßen.)

Einen tieferen Einblick geben die „Statistiken der Kinder-und Jugendhilfe“ des Statistischen Bundes­amts.

In 2010 wurde in 16.197 Fällen das Familiengericht angerufen, um einen vollständigen oder teilweisen Entzug der Elterlichen Sorge zu erwirken.  In 9.708 Fällen wurde das Sorgerecht ans Jugendamt über­tragen. Die Zahl deckt sich mit den Pflegefamilien und Heimunterbringun­gen der Pressemitteilung.

Sehr aufschlus­sreich ist der Jahresvergleich. In 1991 wurde für je 6 von 10.000 Kindern/Jugendliche eine Sorgerechts­entziehung der Eltern (eines Elternteils) bean­tragt. In 2010 waren es doppelt so viele. 1991 wurde noch in 78% der Fälle vom Gericht einer Übertragung ans Jugendamt zugestimmt. 2007 waren es 65% und 2010 noch 60%. Allein von 2007 bis 2010 gab es eine Steigerung der Anträge um 1/3 (von 9 auf 12 je 10.000) Die Änderung des $1666 trat am 12.7.2008 in Kraft.

In 3.498 Fällen wurden die Anträge zu 100% ver­worfen. Dies bedeutet mindestens dreieinhalb­tausend illegale Kindesentnahmen durch das Jugendamt. An jedem Tag des Jahres werden rund 10 Kinder oder Jugendliche Illegal aus den Familien genommen. (Anme­rkung des Verfassers:  Die übliche Praxis ist, erst eine Entnahme mit oder ohne einstweiliger Verfügung und dann der Antrag bei Gericht.) Die Statistiken erfassen die Daten zum Jahresende; das bedeutet, dass anhängige Verfahren nicht berück­sichtigt werden. Die Dunkelziffer durfte daher um ein Vielfaches höher sein. Der Rückgang der gericht­lichen Verfü­gungen bei gleichzeitig drasti­schem An­steigen der Anträge lässt kaum eine andere Deu­tung zu, als dass die Jugendämter immer dreister werden und sich immer weniger an die Gesetze halten.

 

Bild1

 

 

 

 

 

 

Bild2

 

 

Die Änderung des §1666 ff BGB und etliche §§ des SGB VIII schlagen voll zu Buche. Hier wurden die Tore für Will­küraktionen weit weit geöffnet. Es war aber offensichtlich nicht der Beginn, der liegt im Jahre 2004/5.

Zur Verdeutlichung der These, dass es einen Zusam­menhang zwischen Aktionen des Jugendamtes und der Patienten­beschaffung durch unseriöse Gutachter gibt, habe ich aus den Statistiken, den Anteil der Gesund­heitsfürsorge, die vom Gericht ans Jugen­damt über­geben wurden heraus gerechnet.

Besonders bedenklich sind folgende Zahlen: Der Entzug der Gesundheitsfürsorge betrug von 1991 bis 1994 durch­schnittlich rund 53%; von ´95 auf ´96 gab es einen Sprung von +4%. Bis zum Jahre 2000 gab es einen Durchschnitt von 57%. Von 2001 bis 2004 ist ein Sprung von +10% zu verzeichnen. 2005 bis einschl. 2007 waren es nochmals +6%. Seither geht es stetig bergauf. Im Jahre 2010 waren es 77%. 

(Anmerkung des Autors: Der Entzug der Gesund­heits­­fürsorge ist in den Statistiken des Statistischen Bundesamts nicht aufgeführt. Die Werte ergeben sich aus der Differenz der Lfd. Nur(n). 13 und 14 der Liste ZR1. Die Zahlen sind auf ganze %-Werte gerundet.)

So beeindruckend oder bedrückend die Zahlen auch sein mögen, sie spiegeln das Leid und die psychi­schen Schäden – besonders bei den Kindern – nur unzureichend wider.

Die nachfolgende Tabelle (Bild 3) zeigt die Häufigkeit der Inobhut­nahmen je 10.000 Kinder und Jugendliche durch die Jugendämter der einzelnen Bundesländer. Sie sind nach der Höhe der der Bundes­durchschnitt mit 24. Entnahmen sortiert. Der 1. Platz mit 48 hat doppelt so viele Entnahmen wie der Durchschnitt.

(...)

Die Rolle von AFET, AGJ &Co

Bild 2 enthält an 2001 und 2005 Markierungen, die ein nachhaltiges Ansteigen der Kindesentnahmen kenn­zeichnen. Sowohl die AFET als auch die AGJ sind Dachorganisationen, in denen sich die Branche der Jugendhilfe – Organisationen inkl. Jugend­psy­­chiat­rie und Jugend­ämter zusammengetan haben. Die Vereine sind eigenständige Orga­ni­sationen, die aber eng mit­einander verwoben sind. Im Grunde genommen ist es der gleiche Club. Beide haben sich 2005/6 reor­ganisiert und ihre Satzungen geändert. Zu ihren satzungsgemäßen Aufgaben gehört es, auf die Gesetz­gebung einzuwirken und die Koordination ihrer Mitglieder (Organisationen, Behör­den). Die Dachorgani­sa­tionen sind gemäß ihres Selbst­verständnisses Vert­reter der Branche (vergl. deren Internet-Seite).

Frage: Verstehen sich die Landesjugendämter und ihre Untertanen als Teil eines milliarden­schweren Wirtschafts­zweiges? Folgende Eides­stattliche Aus­sage eines Betroffenen ist sehr be­denk­lich. Das JA bestand auf einer psychologische Untersuchung der Tochter. Die Eltern stimmten zu, wollten aber einen Gutachter ihrer Wahl. Der Beamte des Jugendamtes lehnte ab und bestand darauf, dass es ein Gutachter eines bestimmten Zentrums sein müsse. Zur Be­gründung sagte er, Zitat: „Die müssen schließlich auch was verdienen.“ Es ging also nicht ums Kindeswohl, sondern um Kundenbe­schaffung für einen ganz bestim­mten Gutachterverein, welcher be­kannter­maßen eine enge Verbindung zur Psychiatrie hat.

 

Was geschah im Jahre 2001?

Die AGJ etablierte 2001 verschiedene Fachaus­schüsse; unter anderem den Fachausschuss „Sozial­päga­gogische Dienste, erzieherische Hilfen“. Im Jahres­bericht 2002 des AGJ heißt es, Zitat: „Dargestellt und diskutiert wurden verschiedene For­schungs­ergebnisse zu dieser Schnitt­stellen­problematik. Zurück­greifen konnte der Ausschuss dabei auf die Ergebnisse des 10. DGJ-Gespräches im Oktober 2001 zum Thema „Schwierig­keiten und Chancen im Verhältnis von Psychiatrie und Jugendhilfe“ Zitat Ende.

Zu den Forschungsergebnissen zählte auch eine vom Institut für Gesundheitsforschung und Soziale Psychiat­rie durchge­führte Studie.

Die Studien von Prof. Dr. Lenz zum Thema Kinder psychisch Kranker Eltern spielen seit 2001 eine zentrale Rolle in der Diskussion. In 2006 wurde in Rheinland-Pfalz ein Projekt durchgeführt, an dem Professor Lenz maßgeblich beteiligt war. In der im Internet veröffent­lichten Projektkonzeption heißt es: „Das Projekt wird durchgeführt in Kooperation mit dem Deutschen Jugend­institut in München und Prof. Dr. Albert Lenz, Dipl.-Psycho­loge, Mitglied im Vorstand des Deutschen Netz­werks für seelische Gesundheit.“ Weiter heißt es: „Ein weiteres Ziel des anwendungsbezogenen Forschungs­­projekts war der Aufbau von Kooperations­strukturen zwischen der Erwachsenenpsychiatrie und der Kinder- und Jugendhilfe an den Forschungs­standorten.“

Der Aufbau von Kooperationsstrukturen war in Rheinland-Pfalz ein durchschlagender Erfolg, wie die Statistiken in Bild 4) belegen.

 

Bild 4

(...)

Alles zum Wohle des Kindes!?

Das Gesetzt verlangt, dass die Aktionen des Jugen­damts inkl. Kindes­ent­nahmen (Inobhutnahmen ohne Einwilligung der Eltern) ausschließlich zum Wohle des Kindes geschehen müssen bzw. dürfen. Ich unterstelle den Beamten und Familienrichtern (die nicht korrupt sind), dass sie beabsichtigen und glauben in diesem Sinne zu handeln. …, denn sie wissen nicht was sie tun!

Was ist mit den Gutachtern? Ich unterstelle ihnen, dass sie Fachleute sind und die u.a. wissenschaftlich bewie­senen Tatsachen kennen. Eine Unterstellung meiner­seits, die sicher nicht auf alle zutrifft. …, denn sie wissen was sie tun.

Auch korrupte Beamte und Richter wissen was sie tun. Warum sonst verweigern sie Akteneinsicht, lassen Akten verschwinden, verfälschen Aussagen; und warum dringen sie vorsorglich außerhalb der Bürozeiten (wenn kein Anwalt erreichbar ist) in den Privatbereich ein, um Kinder „in Obhut“ zu nehmen?

Ich lasse hier Fachleute aus den eigenen Reihen zu Worte kommen. Ich beziehe mich hier beispielsweise auf zwei namhafte Wissenschaftler und ihre eigenen Veröffentlichungen. Diese sind im Internet frei zu­gänglich.

(...)

Alles nur zum Kindeswohl!?

Kindeswohl, was versteht man unter dem Kindes­wohl?

Ob Sie es glauben oder nicht, der Begriff ist nirgendswo im Gesetz definiert. Und das, obwohl es die Grundlage aller einschlägigen Gesetze bildet.

Damit ist auch Kindeswohlgefährdung nicht defi­nier­bar. Da ist es kein Wunder, dass amtliche Willkür bei den Jugendämtern blüht und gedeiht.

Nach 20 Jahren Tätigkeit in der Seelsorge, kann ich mich hier mal als Experte zu Wort melden. Was Kinder zur geistigen und seelischen Entwicklung brauchen, ist die Liebe und Fürsorge der Eltern. Kinder dieser Fürsorge zu berauben ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Das große Dilemma und das größte Unterlaufen unseres Rechtssystems liegt in dem Versagen unserer Politiker „Kindeswohl“ zu definieren. Und in dem Versagen auf eine Definition zu bestehen. Jeder drittklassige Beamte, jeder geldgierige inkompetente Psychologe kann dem Gericht seine (persönliche) Definition von Kindeswohl/Kindes­wohlgefährdung aufs Auge drücken. Daher sollte jeder Anwalt, der gegen die KkM kämpft, darauf bestehen, dass der zuständige Beamte und der/die Gutachter ihre Definition von Kindeswohl offenlegen. Beamter und Gutachter sollten möglichst nicht gleichzeitig anwesend sein, wenn die Definition verlangt wird. Gegensätzliche Ansichten können zur Zerschlagung ihrer illegalen unheiligen Allianz genutzt werden.

Diese fehlende Rechtsgrundlage ist nicht der einzige Systemfehler. Der Rechtsgrundsatz, dass jemand solange unschuldig ist, bis ihm die Schuld nach­gewiesen ist, gilt vorm Familiengericht offen­sichtlich auch nicht. Die Eltern werden – zum Teil aus dem Blauen heraus beschuldigt, ihr(e) Kind(er) zu schädigen, werden mit der Wegnahme ihrer Kinder und ihrer Erziehungsgewalt bestraft und müssen dann beweisen, dass sie unschuldig sind. (Diese Vorgehens­weise kennen wir aus den Hexen­prozessen des Mittel­alters.) Im Falle J.G wird dies sehr deutlich demonstriert. Es besteht (und bestand) zu keiner Zeit eine reale Gefahr für das Kindeswohl des Jungen durch seine Mutter; die Beschuldigungen gegen sie sind mehr als fragwürdig. Hier war die Devise wohl „Im Zweifel gegen den Angeklagten“. Erschwerend kommt noch hinzu, dass der Junge gemäß der o.a. Experten einer unver­hältnismäßigen Kindes­wohl­gefähr­dung ausgesetzt wurde. Und sein Verbrechen – für das er so schwer bestraft wird -  war, dass er sich selbst der Kindes­wohlgefährdung durch den Vater entziehen wollte. Darin sah das Jugendamt wohl eine Unter­grabung ihres Privilegs. Kein inkom­petentes Amt würde so etwas tolerieren; das könnte ihre Autorität unter­graben.

Die sture Rechthaberei von Jugendämtern und den ihnen gewogenen Richtern, die bei allen untersuchten Fällen unübersehbar war, ist zum Teil darauf zurück­zuführen.

Ein weiterer schwerwiegender Punkt ist die totale Missachtung der Kindesrechte. Kinder sind Men­schen und sie haben ein Recht auf Achtung ihrer Menschen­würde nach Art.1 GG. Durch die Degradierung zum Rechtsobjekt – wie in unzähligen Fällen belegt -, wird die Menschenwürde der Kinder missachtet.

Was haben Richter zum Thema Menschenwürde gesagt?

 

(...)

Kinder sind Menschen! Diese Tatsache, ist unseren Politikern (die komische Gesetzt machen) und unseren Beamten (die roboterhaft Anweisungen von dubiosen Gutachtern ausführen) offensichtlich nicht im Bewusst­sein.

Unsere Politiker haben versagt – egal ob schwarz oder rot – sie haben unsere Kinder an ein Netzwerk verkauft, das Kinder unter dem Tarnnahmen „Hilfe“ stiehlt und auf alle erdenklichen Arten ausbeutet und versklavt. Diesen Leuten ist nur eines heilig - - Geld, und Kinder lassen sich leicht vermarkten.

Wenn das Spionagenetz „Frühe Hilfe“ zusammen mit der geplanten Aufhebung der Schweigepflicht voll­ständig durch­gesetzt ist, steht einer Versklavung des deutschen Volkes nichts mehr im Wege.

 

Ein Milliarden Markt

Das Umsatzvolumen der Branche beträgt einige Milliar­den im Jahr.

Woher stammen die Gelder? Vom Steuerzahler!

Das Projekt „Netzwerk Frühe Hilfe“ sowie die voran­ge­gangenen und begleitenden wissenschaftlichen Studien wurden vom Staat finanziert. Auch die Dachverbände erhalten Unterstützung vom Staat (siehe ihre Home­pages). Das vom deutschen Staat finanzierte und vielfältig unterstützte Projekt hat der Branche einen nie gekannten Boom beschert. Da es sich noch im Aufbau befindet, wird der Boom voraussichtlich noch weiter anhalten.

An jedem Kinderklau wird kräftig verdient. Auch berechtigte Inobhutnahmen füllen die Kassen der Branche. Aber die Geldgier der KkM ist unersättlich. Rigoros wird der Ausbau des Netzes vorangetrieben. Die Brutalität nimmt zu, der Widerstand der Opfer nimmt ebenfalls zu. Auch Todesopfer sind schon zu beklagen.

Hier ein paar Beispiele:

Ein Kind wurde der Mutter weggenommen, weil es blaue Flecken am Körper aufwies. Es lag ein begründeter Verdacht vor. Nun stellte sich aber heraus, dass es sich um Impfschäden handelte. Dies wurde anhand von Gutachten unzweifelhaft bestätigt. Die anerkannten Gutachten weisen unmissver­ständlich auf die Tatsache hin, dass eine weitere Impfung zu Gesundheitsschäden oder gar zum Tod des Kindes führen könnte. Das Jugendamt ordnete, der Warnung zum Trotz, eine weitere Impfung an. Die Anwältin der Mutter setzte alle nur erdenklichen Hebel in Bewegung, um die lebens­gefährliche Impfung zu ver­hindern und konnte dadurch den Widerstand des Jugen­damts brechen und das Leben des Kindes retten.

Sieht so die Obhut des Jugendamts wirklich aus?

Die Liebe der Eltern und der verzweifelte Kampf von Eltern und ihrer loyalen Anwältin haben letztlich gegen die Arroganz und die Unmenschlichkeit des Jugend­amtes gewonnen. Das Kind darf leben; dieses Recht haben sie dem Jugendamt mühsam abgetrotzt.

Ein weiterer krasser Fall von Menschenverachtung:  Einer schwangeren Frau droht das Jugendamt, ihr ihr Kind gleich nach der Geburt wegzunehmen. Auch wies das Amt darauf hin, dass es bereits alle Krankenhäuser der Gegend informiert und ent­sprechende Anweisungen gegeben habe. Wenn nicht irgendeine mitleidige Kranken­schwester da ist, wird die Mutter ihr Kind wohl nie zu Gesicht bekommen.

Ich weiß nicht welche Kriterien jemand erfüllen muss, um als Beamter im Jugendamt dienen zu dürfen, aber Mensch­lichkeit und Taktgefühl gehören scheinbar nicht dazu.

Wer sind die großen Verdiener des Kinder-Klauens? Die Psychologen (Gutachter) verdienen an jeder Inobhut­nahme, unabhängig davon, ob ein realer Hinter­grund besteht oder ob es reine Willkür ist. Ein Gut­achten kann bis zu 10.000,-€ kosten. [Anmerkung: Gutachten sind vorgeschrieben.] Im Falle von Kinderklau sind in der Regel mehrere Gutachten erforderlich, da gemäß unserer Recher­chen das Erstgutachten meist ein Gefälligkeits­gutachten fürs Jugendamt und/oder den Denun­zianten ist. Doppelter Verdienst!

(...)

Gesellschaftliche Folgen

Heuchlerische Politiker beklagen gelegentlich in der Öffentlichkeit die Staatsverdrossenheit der Bürger.

Welches Bild bietet uns denn der Staat?

Für die Kinder, die Ihrer Eltern und ihrer Freiheit beraubt wurden, ist der Staat und seine Beamtenschaft (dazu gehören nun auch Schulen und Lehrer) doch nur eine feindliche Organisation, die ihnen alles genommen hat was ihnen lieb und teuer war. Wie sollen diese Kinder jemals Vertrauen in den Staat entwickeln. In den Hei­men werden sie gedemütigt, gequält und nicht selten miss­handelt und missbraucht. Heimkinder werden im Vergleich zu Nichtheimkindern häufiger psychisch krank, kriminell und drogen- oder alkoholabhängig Das sind statistisch belegte Tatsachen. Das ist die „staatlich geförderte“ Generation von Morgen.

Immer mehr Eltern sind mit ihren Kindern auf der Flucht, um sie dem willkürlichen Zugriff des Staates zu entziehen. Diese Fluchtbewegung (Im Amts­deutsch Jugendamts­hop­ping“) ist offenbar schon so gewaltig, dass sich der Staat gezwungen sieht, dies kraft Gesetz zu unterbinden (siehe Referenten-Entwurf zum Bundes­kinderschutz­gesetz).  ­­

Ich weiß natürlich nicht, wie es bei Ihnen aussieht, aber solche Attacken der Politiker gegen den Bürger fördern meine Begeisterung für den Staat absolut nicht.

Was können Sie tun?

 

Um etwas tun zu können, müssen Sie erst einmal etwas wissen. Wissen ist Macht. Machen Sie sich schlau zu dem Thema.

 

Um zu wissen, wie man sich wehren kann, muss man erst etwas über den Feind wissen. Wie arbeitet er? Welche Tricks verwendet er? Wer sind seine Hintermänner, seine Verbündeten? Welche Rechte hat er, welche haben Sie?  -usw. …

 

Hier eine Auswahl der bekanntesten Tricks korrupter Jugendämter und Gutachter (aus gesicherten Beweisen):

 

Das Jugendamt kommt in die Wohnung zu einer Zeit, in der kein Anwalt erreichbar ist; um 6:00 in der Früh oder freitags nach Büroschluss. Entweder kommt keine Vor­war­nung oder sie kommt gezielt kurzfristig.

Konkretes Beispiel:

Freitags Nachmittag erhielt eine alleinerziehende Mutter einen Einschreibebrief, sie habe am kom­menden Diens­tag zuhause zu sein mit ihrem Kind. Montag war Feiertag und zudem war ihr Anwalt in Urlaub, was dem JA nachweislich bekannt war.

Das Jugendamt besteht auf einem bestimmten Psy­chologen oder einem bestimmten Zentrum zur Unter­suchung eines Kindes. Achtung: Ein Gefälligkeits­gutachten soll hier erstellt werden.

Den Eltern oder einem Alleinerziehenden wird ver­spro­chen, dass der Antrag auf Entzug der Erziehungsgewalt rückgängig gemacht wird und das Kind bei den Eltern (dem Elternteil) bleiben darf, wenn Mutter und Kind gemeinsam in die Psychiatrie zur Behandlung gehen. Uns ist kein Fall bekannt, wo das Jugendamt Wort gehalten hätte.

Es wird verlangt, dass sich Eltern untersuchen lassen müssen. Laut BGH-Urteil kann man niemand dazu zwingen.

 

Die Akteneinsicht wird seitens des JA verwehrt. Seien Sie gewiss, es gibt einen Grund dafür. Lassen Sie ihren Anwalt die Akteneinsicht erzwingen, suchen Sie akribisch nach dem Grund der Verweigerung. Sollte sich heraus­stellen, dass eine Entscheidende Infor­mation zurück­gehalten wurde, erstatten Sie Anzeige wegen versuchter Rechtsbeugung.

 

Ein Gutachter, ein Psychologe – kein Arzt - verlangt bei einem Hausbesuch, dass sich die Mutter auszieht. (Das ist tatsächlich geschehen.) Da gibt’s nur eins, An­zeige!

 

Das JA gibt vor, jemand habe eine Meldung gemach, gibt aber den Namen nicht preis. Verlangen Sie einen schriftlichen Beweis, Schreiben der Person oder Protokoll. Wird Ihrem Ersuchen nicht stattgegeben, gehen Sie davon aus, dass die Verweise auf diese Meldung ge- oder verfälscht sind.

 

Beurteilungen von Schulen, Kindergärten usw. werden vom JA angefordert. Wenn die „Gefährdung“ vor der Anforderung durch das Amt nicht erwähnens­wert war, wieso ist sie es jetzt? Da ist die Beurteilung wohl eine Gefälligkeit gegenüber dem JA. Achten Sie aufs Datum!

Ein jugendamtshöriger Psychologe, der kein Arzt ist, verfügt eine Einweisung eines Kindes in die Psychiatrie. Kein Zweifel, hier sind alle korrupt, der Gutachter das JA und der Richter, der das genehmigtet. Erstatten Sie Strafanzeigen.

 

Vom Jugendamt bestellte Gutachten, können Sie ge­trost als Gefälligkeitsgutachten und fehlerhaft, in jedem Fall aber als fragwürdig einstufen. Ich habe noch kein Gut­achten in die Finger bekommen, welches nicht gemäß den Richtlinien zur Erstellung eines psycho­logischen Gutachtens erhebliche Mängel aufzuweisen gehabt hätte.

Ein Gutachter, der nach einer zwanzigminütigen Unter­suchung des Kindes eine stationäre Behand­lung in der Psychiatrie für Eltern und Kind empfiehlt, ist garantiert von der KkM oder gehört selbst in die Klapse, samt den Beamten und Richtern, die sich darauf berufen.

 

Wenn Sie in der Falle sitzen, brauchen Sie einen super Anwalt. Nehmen Sie keinen aus dem Telefonbuch. Am besten einen nicht ortsansässigen der selbst keine Kinder hat. Gehen Sie lieber auf Nummer Sicher, es geht um Ihr Kind. Sind Gutachten unumgänglich, so bestehen Sie darauf, dass es ein Gutachter Ihrer Wahl ist. Wird Ihnen ein bestimmter Gutachter vom JA oder Gericht empfohlen, lehnen Sie ihn ab.

 

Auf jeden Fall sollten Sie schnell handeln, bevor die Falle zuschnappt. Beim ersten Anzeichen sollte Sie sich den besten Anwalt nehmen, den Sie kriegen können. Überlassen Sie nichts dem Zufall. Sollte etwas in Ihrem Verhalten beanstandungswürdig sein, stellen Sie es ab. Dann sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass Sie sich ab sofort im Krieg befinden. Beachten Sie die Ratschläge in Anhang A.

 

Wenn Ihnen das Jugendamt eine solche oder ähnliche Erklärung vorlegt, gehen Sie damit zum Anwalt.

 

(...)

Was kann man vorbeugend tun?

 

Da es keine klare Definition für Kindeswohl gibt, kann man keine Regeln für kindeswohlgemäßes Verhalten auf­stellen. Tatsächlich gibt es keinen sicheren Schutz.

 

Wenn Sie zur Gruppe der gefährdeten Personen gehören, empfehle ich Ihnen dringend, Ihre Familie durch eine - Patientenverfügung nach § 1901a BGB sowie einer Vorsorgevollmacht nach § 1901c BGB abzusichern. Das schützt Sie nicht vor dem Kinderklau, aber vor ungewollter psychiatrischer Behandlung. Aufgrund der Zielsetzungen des Projekts „Frühe Hilfe“ und der darunterliegenden Projektkonzeption „Kinder psychisch kranker Eltern: Prä­ven­tion und Kooperation von Jugendhilfe und Erwach­senen-Psychiatrie“, sowie den Ergebnissen einer Vielfalt von ausgewerteten Fällen, ist zwingend anzuneh­men, dass es nicht mehr nur darum geht, Kinder zu Psy­chiatriepatienten zu machen, sondern ganze Sippen.

 

Gefährdet sind in erster Linie Alleinerziehende, geschie­dene Paare, die Besuchsregelungen bezüg­lich der Kinder nicht im Griff haben und Hartz 4 Empfänger.

Wer ist potentiell gefährdet?

Kinder von Alleinerziehenden,

Kinder Geschiedener, wenn sie Probleme mit der Be­suchs­­rege­lung haben,

Kinder mit Schulproblemen,

Kinder die in irgendeiner Weise auffällig sind,

Kinder mit ADHS,

Kinder mit Lernschwächen,

Kinder mit schlechter Aussprache,

Kinder psychisch kranker Eltern,

Kinder von Anwälten, die sich mit dem Jugendamt an­gelegt haben.

Kinder, die böse  Nachbarn haben (potenzielle De­nun­­zianten).

Kinder von Eltern, die sich schon mal um Hilfe ans Jugendamt wandten.

 

(...)

Veröffentlichungen

Sie sollten sich nicht scheuen mit ihrem Fall an die Öffentlichkeit zu gehen. Korrupte Beamte und krimi­nelle Gutachter sowie geldgierige Vertreter der „Jugend­hilfe Branche“ fürchten nichts mehr als die Wahrheit im Lichte der Öffentlichkeit. Das gilt selbstverständlich auch für verantwortungslose Politiker.

Veröffentlichungen haben den Nachteil, dass Sie sich und Ihr Kind als Opfer präsentieren. Wenn Sie das nicht mögen, können Sie Ihr trauriges Schicksal auch anony­misieren (z.B. Herr K. aus Köln).

Sie müssen damit rechnen, dass das Imperium Jugen­damt zurückschlägt. Beamte sind furchtbar schnell beleidigt, wenn man ihre Kompetenz in Frage stellt oder sie öffentlich als das präsentiert, was sie tatsächlich sind.

Ungünstige Formulierungen können gegen Sie verwendet werden. Am besten lassen Sie sich von einem Fachmann beraten. Wenn Sie einen Journa­listen finden, der Ihre Geschichte veröffentlicht, ist das ideal.

Machen Sie so viel Geschrei wie Sie können. Wenn alle Willküropfer das tun, wacht selbst der ver­schlafenste Politiker in Berlin auf.

Etwas müssen Sie noch beachten. Fehler des Jugend­amtes können vor Gericht für Sie nützlich sein. Ein vorzeitiges Bekanntwerden könnte den Feind warnen und Sie einen wertvollen Trumpf verlieren lassen. Koordi­nieren Sie auf jeden Fall mit Ihrem Anwalt.

Internetveröffentlichungen sind wertvoll, aber von be­grenztem Nutzen. Flyer, im Zuständigkeitsbereich des Jugendamtes, sind beißender. Machen Sie den Flyer in der Art einer Plakatwerbung. Machen Sie die Leute aufmerksam und neugierig und verweisen Sie auf Ihre Homepage. Im Anhang finden Sie ein Beispiel.

Gemeinsam sind wir stark!

Einzelkämpfer verlieren. 

Nehmen wir folgende wahre Begebenheit als Beispiel. Ein Jugendamtsleiter in einer süddeutschen Großstadt sagte gegenüber einer Anwältin (Mutter eines 9jährigen Kindes) am Telefon: „Sex mit Kindern ist nicht schlimm, man muss es nur behutsam machen“. Sie war sehr erbost darüber und sagte ihrem Mandanten, der anwesend war resigniert: „Da kann ich nichts machen, das ist Aussage gegen Aussage“. Selbst wenn sie das Telefonat mitgeschnitten hätte, es wäre kein zuge­lassener Beweis.

Da kann man nichts machen; sagt da die Anwaltslogik.

Ich denke anders. Wenn Sie ihre Aussage – am besten in Form einer EidesstattlichenErklärung – nieder­schreibt und jemandem gibt, der solche Dinge sammelt, geht die Aussage nicht verloren. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis weitere ähnliche Aussagen hinzukommen. Dann ist es nicht mehr Aussage gegen Aussage, dann sind es Beweise gegen Herrn XY.

Mir sind Fälle berichtet worden, wonach Anwälten oder gar Richtern vom Jugendamt gedroht worden wären, ihnen ihre Kinder wegzunehmen, wenn sie nicht spuren. Klar! In  jedem Fall ist es nur Aussage gegen Aussage. Selbst der dümmste Beamte würde niemand erpressen, wenn Zeugen anwe­send sind.

Meine Damen und Herren Anwälte, warum benutzen Sie ihre Anwaltskammern nicht als Sammelstelle. Ihr seid Anwälte des Rechtes.

Die Menge macht´s. Wenn jeder seine Pflicht tut und Dienstaufsichtsbeschwerden schreibt, bricht das Lügen­ge­bäude zusammen. In dem Maße aber, in dem es versäumt wird, werden Korruption und Kinderklau blühen und gedeihen.

Kinder sind Menschen! Um ihrer Willen schreiben Sie Beschwerden, schreiben Sie Petitionen, gehen Sie an die Öffentlichkeit.

Sie sind nicht allein, sie haben Freunde, Verwandte, Kollegen … Lassen Sie diese bei Ihrem Kampf um Ihre Kinder mit kämpfen. Sie sind auch mit Sicherheit nicht das einzige Opfer. Finden Sie Opfer des gleichen Jugen­damtes, tun Sie sich mit ihnen zusammen. Helfen Sie sich gegenseitig.

(...)

Und ändern Sie Ihre Einstellung. Geben Sie niemals die Hoffnung auf, denn wenn Sie das tun haben Sie verloren. Haben Sie Vertrauen in sich selbst. Vert­rauen Sie der Kraft Ihrer Liebe. Setzen Sie sich jeden Abend zur gleichen Zeit (am besten zu der Zeit wo Ihr Kind zu Bett geht) vor das Bild des Kindes, denken Sie an Ihr Kind und stellen Sie sich vor, wie schön es ist, jetzt Ihr Kind in den Arm zu nehmen. Legen Sie Ihre ganze Liebe hinein und die Gewissheit, dass es bald wieder so ist. Gegen die Liebe einer Mutter oder eines Vaters, kann auf Dauer keine Boshaftigkeit standhalten. Keine!

 

 

Home

Bücherliste

Buch

Der Einzelfallmythos

Zwangsadoptionen

Länderübersicht

Qualität der Gerichte

Inobhutnahme/Arbeitsmarkt

Die deutsche Schande

www.kindersindmenschen.com